In dem Blogbeitrag „Da kommt viel Gutes auf uns zu“ habe ich Euch bereits von unserem einmal jährlich stattfindenden Azubimarkt berichtet. Zu den Hintergründen, wie so eine Veranstaltung überhaupt organisiert und vorbereitet wird, können Euch die beiden Azubi-Markt-Organisatorinnen Claudia und Bianca noch mehr verraten.

Wann starten die Vorbereitungen für den Azubimarkt und was gibt es alles zu tun, bis die Azubis dann tatsächlich „ihren“ Markt übernehmen?

Anfang des Jahres beginnen wir mit der Planung und einem ersten Termin zur Abstimmung mit den betroffenen Bereichen. Jeder trägt letztlich seinen Teil dazu bei, dass das Projekt erfolgreich läuft. Im April/Mai starten wir den Bewerbungsaufruf und informieren alle Märkte. Als nächstes wird ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm zusammengestellt, die zeitlichen Abläufe geplant, Busshuttles organisiert, Marktaktivitäten überlegt, Lieferantenaktionen terminiert, Informationen zusammengestellt und so weiter… also eine Menge Arbeit.

Wie werden die Azubis ausgewählt, die an dem Projekt teilnehmen?

Wir treffen uns nach Ende der Bewerbungsfrist mit den relevanten Personen und schauen uns alle Kandidaten intensiv an. Auf welche Stelle(n) hat sich der Azubi beworben? Welche Qualifikationen bringt er mit? Was zeichnet ihn aus? Wir tauschen uns in der Gruppe aus und manchmal wird auch etwas länger diskutiert, bis man eine Stelle besetzt hat. Irgendwie passt es aber letztlich doch immer!

Wie und wo werden die Azubis untergebracht?

Eine geeignete Unterkunft zu finden ist gar nicht so einfach. Bevor wir den Markt an sich wählen, suchen wir zunächst eine Bleibe. Schließlich haben wir besondere Anforderungen, wie etwa ungewöhnliche Essenszeiten durch die frühe Besetzung der Logistik und Öffnungszeiten bis 22 Uhr am Freitag. Außerdem steht uns ein bestimmtes Budget zur Verfügung. Letztlich hat sich ein Mix aus Hotel und Jugendherberge bewährt.

Was meint ihr, warum ist das Projekt so erfolgreich, was ist das Besondere am Azubimarkt?

Die Teilnehmer/innen sind jedes Mal sehr motiviert und möchten unbedingt ihr Bestes geben, im Team, aber in erster Linie für unsere Kunden! In dieser Zeit haben sie die einmalige Chance, sich zu beweisen, zu verbessern, zu vernetzen, die eigenen Grenzen auszuloten, sich auszutauschen, Erfahrungen fürs Leben und für den weiteren Weg bei toom zu sammeln. Viele Freundschaften entstehen in diesen 2 Wochen und man ist noch Jahre nach dem Projekt deutschlandweit in Kontakt. Auch die Geschäftsführung kommt jedes Jahr gerne vorbei und die Azubis präsentieren ihre Workshop-Ergebnisse, z. B. wie sie sich toom in der Zukunft vorstellen. Dabei wachsen die Teams oft über sich hinaus und die Führungskräfte sind zurecht stolz auf den talentierten und kreativen Nachwuchs.